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Ausflüge

Ausflüge um Pécs

Mecseker Parkwald | Misina-Dach - Mandulás - Mecseker Trimm-dich-Pfad | Magyarürög - Parkwald im Éger-Tal - Deindol| Kővágószőlős - Cserkút - Jakab Berg| Orfű - Abaliget

 

Mecseker Parkwald

Während unseres Ausfluges werden wir die schönsten Gebiete des zu Pécs gehörenden Mecserker Parkwaldes durchwandern. Diese Wege bedürfen keiner Touristenausrüstung, Jung und Alt können sie auch in städtischer Kleidung, in bequemen Schuhen und ohne besondere physische Anstrengung begehen.
Wir starten unseren Mecseker Ausflug an der Ecke der Hunyadi János und Magaslati Strassen, von der Paulanerkirche aus. Der Weg schlängelt sich im steilen Bogen nach oben. Auf der östlichen Seite wechseln einander schöne Etagengebäude ab, wobei gegenüber dem Haus Nr. 88 - an der Westseite - die Häuserreihe von einem Fichtenhain unterbrochen wird. Das letzte Gebäude vor dem Fichtenhain gehört den Wasserwerken und die angebrachte Tafel kennzeichnet, dass das Gebäude 1925 gebaut wurde. Bereits in der Kurve fällt der Blick auf den 1936 fertig gestellten, mit Türmen und Arkaden verzierten Natursteinbau des Mecsek-Tores. Seine Treppen hinaufsteigend können wir von seiner Brüstung aus auf die Stadt zurückblicken. Von hier aus beginnt die Serpentine der Chaussee in Richtung Dömörkapu, bzw. Misinatető.
Vom Mecsek-Tor aus folgen wir dem gelb markierten Wanderpfad. An der Kreuzung zeigt uns eine Tafel an, dass das Hotel Kikelet 600 m von hier entfernt liegt. Der Weg ist mit Schottersteinen bedeckt, und damit auch bei nassem, regnerischem Wetter begehbar. Am Wegrand angelegte Sitzbänke laden zu Verschnaufpausen ein, um die saubere Mecseker Luft tief einatmen und dem Gesang der Vögel lauschen zu können. Vom Wanderpfad aus können wir durch kleine Waldschneisen das Panorama bewundern. In der Kurve der Chaussee erreicht unser Blick die geflügelte Nike-Figur des Freiheitsdenkmals, ein Werk des Bildhauers Agamemnon Makrisz. Am Ende des Weges führt eine Treppe zum Hotel Kikelet hinauf.
Dieses moderne Hotel wurde 1936 mit großer Panorama-Terrasse und einer öffentlichen Bar errichtet. Der Chaussee weiter folgend, führt unser Weg an einem Feinkostladen vorbei, hinauf zum Französischen Denkmal. Das pyramidenförmige Denkmal aus Pyrogranit steht auf einem Überhang - einer fürstlichen Aussichtsstätte - und wurde 1908 von Miklós Zsolnay zum Gedenken an die zur Zeit der Napoleonischen Kriege nach Pécs gekommenen und hier gefallenen Soldaten aufgerichtet.
Die Kurve der neben dem Hotel Kikelet verlaufenden Chaussee wird schnurgerade von der Fichtenreihe (Fenyves sor) abgeschnitten, die ihrem Namen gerecht werdend, unseren Weg ungefähr 300 Meter lang durch der Fichten verlaufen lässt, bis er schließlich zum Tiergarten führt. Die schönen Villen der Fichtenreihe verdienen unsere Aufmerksamkeit. Am Zoo angelangt ist an der Wand des Kassengebäudes folgende Gedenktafel zu lesen: "Dieser Komplex wurde in den Jahren 1960-1961 von den Arbeitern der Stadt in 45.367 ehrenamtlichen Arbeitsstunden errichtet.“
Mit den groß angelegten, ehrenamtlichen Arbeiten begann man am 17. April 1959, wobei die feierliche Übergabe des Tiergartens dann am 19. August 1960 stattfand. Die Arbeiten auf dem 6,5 Acker großen Landstück wurden weitergeführt. Zurzeit beherbergt dieser allgemeine Tiergarten etwa 1000 Exemplare von 150 Tierarten.
Vom Tiergarten aus gehen wir nach links, in nordöstliche Richtung weiter. Der rotmarkierte schöne Wanderpfad führt - parallel zu den Schienen der Mecseker Kleinbahn - zum Dömör-Tor. Vom Frühling bis zum Herbst kann die 800 Meter lange Strecke nämlich auch mit der Kleinbahn zurückgelegt werden.
Das Dömör-Tor ist eigentlich das Ausflugszentrum des Misina-Blocks, wie auch die Autobus-Endhaltestelle. Sein Name ist osmanisch-türkischer Herkunft und bedeutet "befestigter Gebirgspass", bzw. wortwörtlich "Eisentor". Auf halbem Weg in Richtung Dömör-Tor befindet sich der Szaniszló-Rastplatz, wo hinter einer Bank, an der Steinmauer auf einer schwarzen Marmortafel folgendes zu lesen ist: "Zum Gedenken von Dr. Szaniszló Mócs, dem Lehrer des Zisterzienserordens, dem begeisterten Naturfreund, dem eifrigen Mitarbeiter des Mecsek-Vereins, mit der Unterstützung seiner Verehrer und Freunde angebracht vom Mecsek-Verein im Jahre 1905".
Auf dem Rundplatz im Zentrum des Dömör-Tores steht eine Bank mit einer Steinlaube, und in deren Mitte eine Steintafel mit folgender Aufschrift: "Zum Gedenken von Viktor Ptacsek, dem begeisterten Mecsek-Freund, errichtet von seiner Familie und seinen Verehrern".
Eine schmale Autostrasse führt uns hinunter zum Touristenhotel und Restaurant des Dömör-Tores. Neben dem zum Flóra Rastplatz führenden Wanderpfad finden wir den Lunapark. Auch dieser wurde ehrenamtlich erbaut, wie man auf der an der Wand des Kassengebäudes angebrachten Gedenktafel lesen kann: "Errichtet von den Arbeitern der Stadt in 76.679 ehrenamtlichen Arbeitsstunden im Jahr 1961" In dem 8-10 Acker großen Park findet der Besucher 40 verschiedene Spielen: eine Achterbahn, ein Flugzeug, ein Riesenrad, Kleinkraftwagen, ein Verzaubertes Schloss, verschiedenen Spielautomaten usw.
Der Flóra Rastplatz ist ein aus Naturstein erbauter Rundturm auf dem sich in 404 Meter Höhe befindlichen Bertalan-Felsen.
Von hier aus bietet sich eine wunderbare Aussicht nach Osten, auf das Bergbaugebiet in der Umgebung von Pécs. Vom Rastplatz aus können wir Spaziergang auf einem - mit Sitzbänken reich versehenen - Wanderpfad durch den Fichtenwald unternehmen. Im Inneren des Waldes stehen zwischen den Bäumen Rundholzbänke und Tische. Von der Busendhaltestelle am Dömör-Tor führt in südliche Richtung ein gelb- bzw. rot markierter Pfad, der sog. Irma-Pfad zum Tettye. Der Pfad wurde vom Nachlass des begeisterten Mecsek-Liebhabers - des Fotografen Gyula Hamedli - zum Andenken seiner Frau angelegt. Über den Tettye angelangt treffen wir auf den Szaniszló-Pfad. Hier erwartet uns ein wundervolles Panorama, dann können wir am Tettye herabsteigend weiterwandern bzw. mit dem Bus in das Stadtzentrum zurückkehren.

Misina-Dach - Mandulás - Mecseker Trimm-dich-Pfad

Vom Hauptbahnhof gelangt man mit dem Bus auf das Misina-Dach. Der Berg ist 535 Meter hoch. Hinsichtlich seiner Höhe bleibt er zwar weit hinter den sonstigen Gipfeln des Mecsek-Gebirges zurück, jedoch befindet sich hier der zum Stadtzentrum am nächsten liegende und gut zugängliche Aussichtsturm, der auch mit dem Auto oder dem Bus erreichbar ist.
Die zum Misina führende Serpentine führt an dem Freiheitsdenkmal vorbei, das 1975 errichtet wurde. Die die geflügelte Nike darstellende Bronzestatue ist das Werk des Bildhauers Agamemnon Makrisz. Auf dem Gipfel des Misina steht der 176 Meter hohe Fernsehturm. Mit dem Schnellaufzug gelangen wir in ein - ringsum mit Glaswänden ausgestattetes - Cafe. Vom Tisch aus können wir die wunderschöne Stadt betrachten. Die offene Panoramaterrasse befindet sich über dem Cafe.
An der Stelle des Fernsehturmes stand bis in die sechziger Jahre der 1908 nach den Entwürfen von Emil Károlyi erbaute József Kiss-Aussichtsturm. Der Turm wurde nach dem leitenden Sekretär des Mecsek-Vereins, dem Verfasser mehrerer Mecsek-Führer, dem begeisterten Naturfreund József Kiss, ernannt.
Vom heutigen Aussichtsturm kann man bei klarem Wetter bis zur Donau schauen, der Zug des Mecsek-Gebirges eröffnet sich dem Betrachter in nördlicher und östlicher Richtung, und man kann sogar den Zengő, ja sogar einen Teil des Hegyhát-Gebirges sehen; in westlicher Richtung erheben sich am Horizont der Jakab-Berg und der Tubes.
Vom Misina können wir entlang dem mit einem grünen Dreieck gekennzeichnetem Serpentine-Pfad zum Mandulás herabsteigen; den Mandulás können wir jedoch auch mit dem Bus bis zum Tiergarten, und von dort aus auf dem rot markierten Pfad in Richtung Westen ziehend, bequem erreichen.
Der Mandulás ist der Rastplatz des südlichen Hanges des Misina und befindet sich neben dem malerisch liegenden Pécser Camping. Der Mandulás ist ein beliebtes Ausflugszentrum.
Der Mecseker Trimm-dich-Pfad beginnt an der nordwestlichen Ecke des Mandulás, und verläuft auf zwei Waldpfaden (kleiner und großer Kreis). Entlang der Pfade befinden sich auch Rastplätze. Im kleinen Kreis gibt es 8 und im großen Kreis 16 Stationen für das Ausführen verschiedener Turnübungen. Leider ist ein Großteil der Turngeräte bereits veraltet und beschädigt. Die Strecke des kleinen Kreises beträgt 1410 Meter, die des großen 3150 Meter, und beide verlaufen entlang dem mit roten Kästchen markierten Pfad. Dem Pfad folgend gelangen wir in die Nähe unseres Ausgangspunktes.
Vom Mandulás aus können wir der Chaussee-Richtung folgend wieder nach unten spazieren; vorbei am Camping kommen wir nach einer großen Haarnadelkurve am Freiheitsdenkmal an. Von hier aus können wir die Aussicht auf die Stadt bewundern. Nach zwei weiteren Serpentinekurven sind wir schon beim Mecsek-Tor angelangt, von wo aus die Paulanerkirche nicht mehr weit entfernt ist. Selbstverständlich können kleinere oder größere Strecken unseres Weges vom Mandulás auch mit dem Bus oder dem eigenen Fahrzeug hinterlegt werden.

Magyarürög - Parkwald im Éger-Tal - Deindol

Ein von den Pécsern beliebtes neues Ausflugszentrum ist die am östlichen Fuß des Jakab-Gebirges liegende Ortschaft Magyarürög und das dazu nördlich verlaufende stimmungsvolle Éger-Tal. Wir können vom Újmecsekalja-er Busbahnhof je nach Belieben mit der 22-er, 23-er oder 24-er Buslinie losfahren. Wir fahren bis zur Haltestelle Ürög felső, die am Rande der an Pécs angeschlossenen Ortschaft Magyarürög liegt. Die Autostrasse überquerend spazieren wir die Fülemüle Strasse, dann die Kócsag Strasse entlang weiter nach Norden, bis wir an den nördlichen Rand der Siedlung gelangen. In der Éger köz Strasse befindet sich ein Parkplatz. Von hier führen die blaue Kreuz-Markierung und der grüne Touristenpfad zum künstlich angelegten See. In seiner Nähe stehen ein Schutzhaus, Tische und Bänke. Wer möchte, kann seinen Durst am Delelő-Brunnen mit frischem Wasser stillen.
Im Tal können entlang den mit grünem und blauem Kreuz markierten Wegen die Hänge bewandert werden. Der Weg führt über den Bach, durch dessen aufgestautes Wasser der künstliche See entstanden ist. Einen Regenschutz hinter uns lassend können wir auf einem mit grüner Markierung gekennzeichneten, sanft ansteigenden Weg zum Mohoser-Kleinbrunnen spazieren, von wo aus ein Weg wieder zurück ins Tal führt. Wer sich dafür interessiert, kann auch dem etwa 1 Km langen Trimm-dich-Pfad folgen. Aus dem Éger-Tal können wir entlang der blauen Kreuz-Markierung auch einen Ausflug zur nahen Éger-Quelle machen.
Wenn wir, wieder an der Bushaltestelle Ürög felső angekommen, der Strasse etwas weiter in Richtung Norden folgen, gelangen wir zu der neben der Strasse liegenden Béke-Quelle und zum Isten-Brunnen. Von hier aus führt die grüne Kreis-Markierung in Richtung Norden in das malerische Tal des Nagy-Deindol, dessen Hänge mit Weinstöcken bedeckt sind.
Der Name des Deindol ist mit einer Volkssage verbunden. Laut Überlieferung gehörte dieses Gebiet einst einem deutschen Gutsherrn. Als er seinen Tod nahen sah, ließ er sich an jenen Platz des Berges bringen, von wo er sein ganzes Gutswesen sehen konnte. Seine drei Söhne waren auch mit ihm und der Alte teilte jetzt seine Habschaft auf. Im Westen beginnend zeigte er auf das erste Tal und sagte zu seinem ältesten Sohn: Das ist dein Tal - jedoch auf schwäbisch: Dein Thol - daher kommt also der ungarische Name Deindol, also "dein Tal".
Dann sprach er zu seinem mittleren Sohn, wobei er auf das andere Tal zeigte: "Dein Thol!"; dem kleinsten Sohn sagte er ebenfalls dieselben Worte - über das dritte Tal. Seitdem ist die Dreiteilung dieses Gebietes unter folgendem Namen bekannt: Groß-, Mittel- und Klein-Deindol.

Kővágószőlős - Cserkút - Jakab-Berg

Wir unternehmen von Pécs aus auf der nach Szigetvár führenden 6-er Landstrasse in Richtung Westen einen an Denkmälern und Naturgütern reichen Ausflug. Bevor wir Pécs in westlicher Richtung verlassen würden, lohnt es sich, in die der Stadt angeschlossene Ortschaft Patacs einzukehren. Die Hauptstrasse entlang spazierend gelangt man zur Kirche, deren aus dem XIII. Jahrhundert stammende Schiff im Barockstil erbaut wurde; 1864 und 1902 wurde die Kirche umgebaut. Es handelt sich um ein einschiffiges Gebäude mit Türmen an der Vorderfassade und einem quadratischen Sanktuarium. Westlich des Ortes hatte sich Anfang der 90-er Jahre eine sich dynamisch entwickelnde neue Wohnsiedlung mit Familienhäusern gebildet.
Östlich der Siedlung Patacs liegt der Nachbarort Rácváros (Raizenstadt), der Ende des XVII. Jahrhunderts von den aus dem Balkan vor den Türken flüchtenden, griechisch-orthodoxen Serben besiedelt wurde.
Diese siedelten sich zuerst in die Innenstadt von Pécs an, im Jahre 1693 wurden sie jedoch - aus religiösen Gründen, auf Druck der Jesuiten - weit von der Stadt in den Westen, in das heute Rácváros genannte Gebiet ausgesiedelt. Die Gegend war vor allem durch seinen Weinbau berühmt. Heute würde man hier vergebens nach einem Raizen suchen, denn diese sind bereits gegen Ende des XVIII. Jahrhunderts in die sich hier Niederlassenden aufgegangen. Westlich des Zentrums von Rácváros, von der Autostrasse in eine Nebenstrasse abbiegend, finden wir die zwischen 1756 und 1780 im Barockstil errichtete Reformierte Katholische Kirche.
Die Stadt verlassend, verlaufen rechts neben der Autostrasse, an den Hügeln in Richtung Norden Weinberge und Obstgärten, und im Süden sieht man das Wasser der Pellérder Fischerseen über dem Bahndamm schimmern. Einige Kilometer von der Stadt entfernt erreichen wir die Cserkúter Csárda, wo es auch eine Bushaltestelle gibt. Die Csárda ist ein beliebter Rastplatz für Autofahrer. Ein Touristenpfad mit blauer Viereck-Markierung führt von hier aus in die Ortschaften Cserkút und Kővágószőlős.
Von der 6-er Autostrasse biegen wir bei Kővágószőlős in Richtung Norden ab. Kővágószőlős liegt am Fuß des Jakab-Bergs und hat etwa zweitausend Einwohner. Der Name der Ortschaft verweist teils auf den hiesigen Weinbau, aber auch auf die Steinbrucharbeiten in dieser Gegend. Und tatsächlich sind an den Hängen die alten, verlassenen Quaderbrüche zu sehen, wobei Traubenstöcke die Flachhänge durchziehen.
Die Umgebung der Ortschaft ist eine wichtige Fundstätte aus der römischen Zeit, in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts ist hier sogar eine gewölbte, bemalte Grabkammer aus römischer Zeit zum Vorschein gekommen. Am östlichen Rand der Ortschaft steht die Kirche, die im XII. Jahrhundert errichtet, im XV. Jahrhundert erweitert, und schließlich 1773 im Barockstil umgebaut wurde. Es handelt sich um ein Gebäude mit einem Turmbau an der Vorderfassade (am unteren Teil des Turmes mit romanischen Fenstern), mit Spitzsäulen und einem giebeligen Eingang. Das Schiffsgewölbe hat drei Abschnitte, wobei sich das Schiff beim Sanktuarium verjüngt und zu einen Rundbogen formt. Die meisten Einrichtungsgegenstände der Kirche stammen aus der Pécser Kathedrale. Der Hauptaltar und die Kanzel wurden im Barockstil errichtet. Neben der Kirche liegt der Friedhof der Ortschaft. Zwischen den 1950-er-und 1970-er Jahren nahm durch die rapide Entwicklung des Uranabbaus auch parallel die Anzahl der Bevölkerung zu. Obwohl inzwischen die Zeit des Uranabbaus langsam im Abklingen ist, ziehen aufgrund der ruhigen Umgebung und der frischen Luft auch heute noch viele aus der Stadt hier heraus.
Von Kővágószőlős in Richtung Süden weitergehend erreichen wir über eine östliche Verbindungsstraße die Ortschaft Cserkút (Eichbrunnen), deren Name darauf verweist, daß das Dorf einst an einem mit Eichen umwachsenen Brunnen gebaut wurde. Die Kirche von Cserkút wurde an der Hauptstraße des Dorfes errichtet. Sie wurde im XIII. Jahrhundert im romanischen Stil erbaut und schließlich in den Jahren 1729 und 1826 erneuert. Ihr einziger Turm steht vor ihrer Vorderfassade. Es handelt sich um ein einschiffiges Gebäude, wobei das Sanktuarium einen Rundbogen formt. Es lohnt sich, ihre wertvollen, sehr schönen Fresken zu besichtigen.
Nördlich der Siedlung liegt der 592 Meter hohe Jakab-Berg; Das Gebiet steht heute unter Naturschutz. Von Cserkút aus führt ein Wanderpfad mit blauer Dreiecksmarkierung auf den Berg hinauf. Es lohnt sich, den 2 Km langen, steilen Weg nach oben in Kauf zu nehmen, um dann die wundervollen Sehenswürdigkeiten hier besichtigen zu können. Am Gipfel des Berges hatte das Volk der Hallstädter Kultur im IX. Jahrhundert v. u. Ztr. eine riesige Erdverschanzung mit 6-8 Meter hohen Schanzen errichtet. Auf dem westlichen Schanzenzug steht der 1975 renovierte István-Aussichtsturm, dessen Name auf seinen Bauherr, István Szeifritz verweist, der im Jahre 1892 der ehemalige Leiter der bischöflichen Wälder war.
Am nordöstlichen Abschnitt der Erdverschanzung steht die mit einer Mauer mittelalterlichen Ursprungs verstärkte Ruine des einstigen Paulanerklosters, dort wo der Pécser Bischof Bertalan im Jahre 1225 den Einsiedlern der Gegend ein Kloster gründete, das er dem Heiligen Jakob widmete. Daher erhielt auch der Berg seinen Namen. Im XVIII. Jahrhundert wurde die Kirche neu errichtet und bis vor einem Jahrhundert war das Kloster noch bewohnt, seitdem ist es jedoch am Verfallen. Man begann mit der archäologischen Erschließung.
Laut einer Volkssage war der einstige Besitzer der Burg am Jakab-Berg ein reicher Grundherr, der ungemein viele Schätze zusammenraffte. Als einmal der Krieg ausbrach, versteckte er seine Schätze in dem unter der Kirche des Klosters gegrabenen riesigen Keller. Auf dem versteckten Bottich Gold sitzt ein Hahn, auf dem Bottich mit Silber ein Drache - es sind verwunschene Könige, die damit bestraft wurden, über die Schätze zu wachen. Es ist noch niemals einem Menschen geglückt, an diese Schätze zu kommen, obwohl es viele versucht haben.
Am südlichen Abbruch der Gebirgsebene am Jakab-Berg steht ein mit Brüstung geschützter Aussichtpunkt - eine überhängende Felsenklippe - der Zsongorkő (570 M). An seinen Namen knüpft sich folgende Geschichte: Am Fuß des Berges lebte einst ein junger Mann namens Zsongor, der als Recke gegen die Türken kämpfte. Seine Braut wurde vor der Hochzeit vom Burgherrn des Jakab-Berges, dem türkischen Pascha entführt. Zsongor hatte sich in einer gewitterigen Nacht an die Burg herangeschlichen und seine Braut befreit. Die Burgwache hatte ihn aber gesichtet und war ihm gefolgt. Als Zsongor sah, das es kein Entkommen gab, war er mit seinem Pferd von der überhängenden Felsenklippe in die entsetzliche Tiefe gesprungen. Seitdem heißt dieser Felsen im Volksmund Zsongorkő, also Zsongor-Stein.
Der Jakab-Berg hat noch eine weitere Sehenswürdigkeit, die an seiner Südseite stehende bizarr geformte Felsengruppe, die sog Babás-szerkövek. Laut einer Sage lebten einst in Cserkút zwei reiche, sich einander in jeder Hinsicht überbietende Familien. Eines Tages kehrte zu beiden Familien ein unbekannter Bettler ein, er wurde aber von beiden Häusern verjagt. Daraufhin hatte der Bettler die Familien verflucht: Werdet zu Stein, gerade wenn ihr am glücklichsten seid! Beide Familien hatten jeweils eine Tochter, die beide am selben Tag heirateten. Der eine Brautzug überholte den anderen und kam bereits herunter vom Paulanerkloster am Jakab-Berg, als der andere Brautzug gerade hinaufstieg. Über dem Abgrund, wo der Weg am schmalsten ist, trafen die Brautzüge zusammen, jedoch keiner der beiden wollte ausweichen. Die beiden Hausherren sprachen im selben Augenblick: "Lieber werden wir zu Stein, als dass wir ausweichen!" Im selben Moment wurden beide Brautzüge samt Wagen und Pferden zu Stein, und stehen heute noch alle der Reihe nach da.
Vom Jakab-Berg können wir auf demselben Weg zurückkehren, auf dem wir heraufgekommen sind, der grünen Markierung entlang in Richtung Osten gelangen wir nach Magyarürög, nun der roten Dreiecksmarkierung, und dann der blauen Vierecksmarkierung folgend nach Kővágószőlős; beide Wege sind aber wesentlich länger, als der direkte Weg nach Cserkút.

Orfű - Abaliget

Diese Gegend ist eines der zugkräftigsten und die meisten Sehenswürdigkeiten bietenden Wanderorte im Mecsek-Gebirge, schließlich gibt es hier eine Tropfsteinhöhle, es gibt Seen zum Baden, Bootfahren und Angeln, und all dies ist von malerischen Bergen umgeben. Vom nordwestlichen Rand der Stadt Pécs führt die Strasse in Richtung Orfű-Abaliget weiter. Auf der 6-er Autostrasse biegen wir Richtung Magyarürög ab. In der Ortschaft führt die Strasse neben der im XII. Jahrhundert errichteten, im romanischen Stil erbauten und im XVIII. Jahrhundert im Barockstil umgebauten Kirche vorbei, dessen Sanktuarium einen Rundbogen formt.
Die Strasse führt nach mehreren Serpentinen auf die Remete-Wiese (Einsiedlerwiese). Seinen Namen verdankt sie dem Paulanermönch Antal Török, der hier sein Einsiedlerleben führte. Von der Remete-Wiese ausgehend können wir eine kurze Wanderung auf markierten Wanderpfaden über den Lapis zum 612 Meter hohen Gipfel des Tubes unternehmen. Der Lapis ist der Rastplatz am nordwestlichen Hang des Tubes und ein beliebter Ausflugsort. Neben dem Lapiser Jagdhaus wurden 1938 die Ruinen eines römischen Wachtturms erschlossen. Von hier führt ein gelb markierter Weg auf den Tubes, den zweithöchsten Gipfel des Mecsek-Gebirges. Am Gipfel steht der János Rauch-Aussichtsturm, wo wir uns dem wunderschönen Panorama hingeben können. Der gelben Kreuzmarkierung folgend können wir auch einen Rundgang um den Gebirgskamm des Tubes unternehmen.
In Orfű angekommen, begeben wir uns an die südliche Grenze der kleinen Ortschaft, denn hier lohnt es sich in Richtung Süden der grünen Markierung folgend einen kurzen Ausflug zur Sárkány-szakadék (Drachenschlucht) zu unternehmen, wo auch die Sárkány-kút forrás (Drachenbrunnen-Quelle) entspringt. Die Umgebung steht unter Naturschutz. Den Ausbruch des Wassers begleitete früher ein stark brausender, brummender Ton. Laut einer Volkssage lebte in der Höhle ein Drache. Eines Tage fiel ein Felsen vor den Eingang seiner Höhle, seitdem kommt er nicht mehr hinaus. Er presst - sich krampfhaft bemühend - das Wasser aus der Höhle. Wenn er sich dann ermüdet zurückzieht und verstummt - versiegt das Wasser der Quelle, wenn er dann wieder erholt von neuem beginnt, sprudelt auch das Wasser wieder hervor.
Nördlich der Ortschaft Orfű, neben der Strasse liegt der Orfűer See. Die Siedlung ist ein beliebter Ort für Badegäste und Angler. Daneben steht das Malom-Museum. Die Strasse führt hinüber in das an Orfű angeschlossene Mecsekrákos, wo sich das stimmungsvolle Seerestaurant befindet. Daneben liegt der zweite Vertreter der Seeanlagen dieser Gegend, der Pécser See mit seinem ausgebauten Strandbad.
Die Strasse führt neben dem See nach Tekeres, wo sich auch eine Touristenhütte befindet. Nördlich von der Hütte liegt das Ottó Hermann Naturschutzgebiet und Fischreservat. Die Reihe der Seen ist damit aber noch lange nicht abgeschlossen, denn nordöstlich von der Ortschaft Kovácsszénája, in der Nähe des Ottó Hermann-Sees liegt der Kovácsszénájai-See, der zur Fischzucht dient.
Die Strasse führt uns über das Mész-Tal weiter nach Abaliget. Südwestlich von der Ortschaft befindet sich der Boots-Teich. In seiner nächsten Nähe wurde die Tropfsteinhöhle von Abaliget eröffnet, deren 500 Meter langer Gang ausgebaut wurde und in normaler Straßenkleidung und mit Führung besucht werden kann. In der Höhle war seinerzeit auch der Vorzeitmensch ansässig. Laut einer Volkssage war einst die Dorfbevölkerung vor den Türken in die Höhle geflüchtet. Die Türken versuchten, die sich hier Versteckten auszuräuchern, diese konnten aber über einen versteckten Ausgang entrinnen, griffen die nichts ahnenden Türken von hinten wieder an und trugen den glorreichen Sieg davon.
Im Ausflugszentrum in der Umgebung von Abaliget und Orfű kann man sich gern einer ein-zwei Wochen langen Erholungskur unterziehen. Von Abaliget können wir der blauen Markierung folgend in Richtung Süden wieder zum Jakab-Berg gelangen. 

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